GNZ am 21.08.2019, Mobilitätsforschung der UNI Frankfurt für Freigericht

GNZ 03.Aug.2019, Kostenlos E-Bikes oder Lastenfahrräder testen! Das Land Hessen, die Gemeinde und der ESF e.V. machen es möglich.

GNZ vom 20.07.2019, Klausurtagung des ESF e.V. in der Rhön um die Zukunftsthemen zu diskutieren.

Ausflug des Europäischen Jugendaustausches in den Odenwald, GNZ am 11.07.2019

Aktionstage des Europäischen Jugendaustausches auf der Ronneburg, Bericht in der GNZ am 09.07.2019

Herausforderung Nachhaltigkeit und Klimaschutz, Besuch der Jugend aus den Freigerichten Partnerstädten in Frankreich und Italien, Bericht am 08.07. 2019 in der GNZ

In der GNZ vom 03.Juli 2019, Monats - Veranstaltung vom ESF am 25.06.2019

Februar - Ausgabe der Zeitschrift "Freigericht" des Gewerbevereins

ESF - Stammtisch, Gelnhäuser Neuen Zeitung am 29.01.2019

Gelnhäuser Neuen Zeitung am 25.01.2019

Zweites Treffen mit Herrn Prof. Dr. Martin Lanzendorf und zwei Master Studenten bezüglich Forschungsprojekt "Bürgerbefragung"

ESF - Mitgliederversammlung 2018

Die Mitgliederversammlung am 30.10.2018 in Freigericht Horbach war sehr gut besucht. Bei den anstehenden Neuwahlen wurde der Vorstand im Amt bestätigt. Zwei Beisitzer, Herr Peter Langstrof und Holger Marquardt, wurden zusätzlich in den Vorstand gewählt.

Die Mobilität der Zukunft planen, fünfter Nachhaltigkeitstag in Freigericht, 06.09. 2018

Die passenden Wege in der Energiewende finden, GNZ am 28.08.2018

Erste Ausstellung "Erneuerbare Energien" in Freigericht Horbach. Josef Keller und Marco Lachmann informieren die Besucher bei Fachvorträgen

Bewusster Beitrag für die Energiewende, erste Ausstellung zum Thema Erneuerbare Energien vom 25.bis 26.08.2018, Bericht in der GNZ

Bewusster mit Ressourcen umgehen, ESF veranstaltet Ausstellung, 24.08.2018 GNZ

Nachhaltig Grillen, 2. Grillveranstaltung des ESF, Bericht in der GNZ am 30.07.2018

4. Treffen der Arbeitsgruppe Mobilität des ESF am 09.07.2018, Bericht in der GNZ am 12.07.2018

2. Treffen der ESF Arbeitsgruppe Mobilität am 12.03.2018, Vorbereitungen zum Thema "Projekt-Findung"

Gelnhäuser neuen Zeitung am 08. Februar 2018: Alternative Verkehrskonzepte für die Region, Energie-Stammtisch Freigericht e.V. gründet Arbeitsgruppe Mobilität

Gelnhäuser Tageblatt am 27.03.2017 "Energie-Stammtisch Freigericht e.V. setzt beleuchtete Busfahrplan um"

 

FREIGERICHT - (ehu). Oft zu klein geschrieben – oft ist es dunkel – das Lesen eines Fahrplanes kann ein Problem darstellen: „Beleuchtete Busfahrpläne“ – das jüngste Pilotprojekt des Energiestammtisches Freigericht startete in die Praxis. Der erste beleuchtete Busfahrplan wurde in Horbach, nach nur zweimonatiger Entwicklungsarbeit, installiert und in Betrieb genommen. Auf einem Blech aus rostfreiem Stahl sind sowohl die Busfahrpläne als auch an dessen Kopfende die Leiste mit einer Solarzelle und vier LED-Lampen montiert.

„Die durch Sonnenlicht gespeicherte Energie der Batterie reicht für circa 40 Stunden“, informiert der Vereinsvorsitzende des Energiestammtisches, Josef Keller. „Die Idee für dieses Projekt stammt ursprünglich aus den Reihen des Ortsbeirates, der die Umsetzung der Idee in die Praxis gerne unterstützt hat“. Zahlreiche Kommunalpolitiker verfolgten neben Bürgermeister Joachim Lucas und Ortsvorsteher Peter Langstrof die Installierung des ersten beleuchteten Fahrplans in Horbach. Ob in Zukunft weitere Bushaltestellen des öffentlichen- Personen-Nah-Verkehrs Main-Kinzig mit der neuen Technik ausgestattet werden sollen, hänge von der jetzt beginnenden Testphase ab, hier sei die Resonanz der Bürger gefragt, erst dann würden möglicherweise Gedanken in diese Richtung entwickelt werden. „Auf jeden Fall ist die Installation des ersten beleuchteten Fahrplans ein Schritt in die attraktivere Gestaltung des Öffentlichen Nahverkehrs und trägt somit im weitesten Sinne zur Energieeinsparung und Verringerung des CO2-Ausstoßes bei“, stellte Anton Habermann vom Energiestammtisch Freigericht fest.

Bürgermeister Joachim Lucas bedankte sich bei den kreativen Menschen in Horbach, die den Energiestammtisch Freigericht gegründet und möglicherweise den Fahrplan für die Zukunft entwickelt haben.

Unter dem Vorsatz, sich den erneuerbaren Energien sowie der allgemeinen Kohlendioxid-Reduzierung zu widmen, wurde der der Verein „Energiestammtisch Freigericht“ im September 2016 gegründet.

ESF erhält Umweltpreis der Gemeinde Freigericht

Vereinsgründung

Vereinsgründung beim Energiestammtisch Freigericht

Nach fast dreijähriger Tätigkeit als Arbeitsgruppe der KAB Horbach, wurde  am 27.September 2016 von den verantwortlichen ein eigener Verein gegründet.

Der Verein soll ins Vereinsregister eingetragen werden und den Namen „Energie-Stammtisch Freigericht e.V.“  tragen.

Ganz nach der Satzung möchte man sich weiterhin dem sehr wichtigen Thema „erneuerbaren Energien sowie allgemein CO2 Reduzierung“  widmen und dazu einen Beitrag leisten, um die Umstellung der Energieversorgung auf umweltfreundlichere und zukunftsfähigeren Energiesystemen zu vollziehen.

Die Begrenztheit fossiler Energieträger, die Notwendigkeit der Verminderung klimarelevanter Emissionen und der Ausstieg aus der Nutzung der Atomkraft machen einen Umbau und ein Umdenken der Energieversorgung notwendig.

Damit soll vor dem Hintergrund der zunehmenden Umweltzerstörung dazu beigetragen werden, die natürlichen Lebensgrundlagen für uns und die nachfolgenden Generationen zu erhalten.

Der Energiestammtisch soll weiterhin ein Treffpunkt für Diskussionen und Fachvorträgen bleiben, auch an den monatlichen Treffen soll festgehalten werden.

An den Stammtischterminen sind  alle willkommen, daher ganz besonders auch Nichtmitglieder.  Eine Terminliste finden alle Interessierten auf:   www.energie-stammtisch-freigericht.de.

Mit der Vereinsgründung soll die Möglichkeit geschaffen werden um  zusätzliche Projekte wie Testanlagen, eine Wetterstation und Kleinanlagen zu errichten und zu betreiben.  Es sollen damit allerdings keine kommerziellen Ziele verfolgt, sondern ausschließlich in der Öffentlichkeit für die erneuerbaren Energien geworben werden.

Im Anschluss an die Vereinsgründung wurde der Vorstand gewählt der sich wie folgt zusammensetzt:

1. Vorsitzender: Josef Keller (5. v. links), 2. Vorsitzender: Thomas Franz (7. v. links),

Kassierer: Karsten Schneider (1. v. links) und Schriftführer: Anton Habermann (9. v. links)

Kontaktadresse:            jkeller@energie-stammtisch-freigericht.de

Energie-Stammtisch-Freigericht besucht Kinofilm "Power to Change"

Starkes Plädoyer für die Energiewende

Dokumentation „Power to Change“ am 16. August 2016 im Kino

Gelnhausen (jmg). Im Rahmen der Filmkunstreihe wurde im Kino Gelnhausen am Dienstag, 16 August, um 20.15 Uhr die Dokumentation „Power To Change“ des Filmemachers und Journalisten Carl Fechner gezeigt. Als besonderer Höhepunkt hat Fechner, der den Film nicht nur produzierte, sondern auch das Drehbuch schrieb und Regie führte, nach der Vorführung für eine Diskussionsrunde mit dem Publikum zur Verfügung gestanden.

Die Dokumentation zeigt auf einer Reise an mehr als 20 Schauplätze, wie und wo sich heute Initiativen finden lassen, die zeigen, dass eine Welt ohne fossile Brennstoffe und Atomenergie möglich ist. Großen Wert legt Fechner auf das Umdenken zu einer dezentralen und erneuerbaren Energieversorgung. Der Regisseur arbeitete vier Jahre an dem Projekt und will damit die Vision einer umweltverträglichen Energiegewinnung anhand der Lebensgeschichten seiner Protagonisten vorstellen.

Auch Claudia Bäumer und Bodo Delhey, beide Vertreter des BUND, befürworten diese Idee: „Energie muss heutzutage regional gewonnen werden, um die Menschen dezentral versorgen zu können.“ Dabei müsse man auf die verschiedensten Varianten der Erneuerbaren Energien setzen.

Mehr lesen Sie in der GNZ vom 11. August 2016.

2 Jahre Energiestammtisch Freigericht

Pressebericht im September 2015

Seit fast zwei Jahren informiert der Energiestammtisch Freigericht in Horbach zum Thema Erneuerbaren Energien.  Mit sehr ausführlichen Vorträgen und Diskussionen werden einmal monatlich am Sonntag - Nachmittag von 17:00 bis 19:00 Uhr Themen im Bereich Erneuerbaren Energien behandelt.  In diesem Zusammenhang werden  aber auch  Themen für den privaten Bereich aufgegriffen. Unter anderem gab es in der Vergangenheit einen Überblick über Stromeinsparungen in der Wohnung und im Haus,  aber auch Hinweise zu Modernisierungen an den  Heizanlagen sowie viele Informationen zu den modernen Heizsystemen. Kein Thema im Bereich Erneuerbaren Energien wurde ausgelassen. So gab es Erfahrungsberichte von Stammtischteilnehmern  von durchgeführten Maßnahmen  mit dem Vorteil der Strom- bzw. Energieeinsparungsmaßnahmen. Aber auch Grundfunktionen von den verschiedenen Erneuerbaren Energien wie Solarenergie, Photovoltaik-Anlagen zur Stromerzeugung, Solarkollektoren zur Heizungs- und Wassererwärmung, verschiedene  klein – und groß – Speichersysteme wurden erläutert. Ein weiterer Höhepunkt der Aktionen war auch eine Ausstellung mit Probefahrten von Elektrofahrzeugen.  Dazu hatten heimische Autohändler Fahrzeuge zur Verfügung gestellt. Das Interesse und die Resonanz  bei den Teilnehmern war sehr hoch, sodass  bereits am  frühen Nachmittag mit den Vorstellungen der Fahrzeuge, und den Probefahrten begonnen wurde.  Im Anschluss gab es einen Vortrag zum  gleichen Thema. Vorträge und Gesprächsrunden zu den Themen Wasserstoff,  Aktionen der Kreiswerke Gelnhausen oder Redox Flow Batterie haben die Veranstaltungen abgerundet. Parallel zu den beschriebenen Aktionen wird an einer Photovoltaik – Testanlage gearbeitet die den Strom für eine Wetterstation und für die Beleuchtung des Horbacher Kreuzes liefern soll,  gearbeitet. Die Fertigstellung soll  Ende des Jahres oder Anfang des nächsten Jahres erfolgen. Nach der Sommerpause  stehen die neuen Termine fest, am 25.10. 2015, 15.11.2015  und am 13.12. 2015  wird der Energiestammtisch Freigericht zusammenkommen.  Vorträge wird es am Oktober-Termin über „smart grid das intelligente Stromnetz der Zukunft“ und am November Termin  über das Thema „Erneuerbare Energien im Überblick“ geben. Auf eine rege Teilnahme würden sich die Veranstalter sehr freuen.  Alle Interessierte aus Freigericht und Umgebung  sowie überregional sind willkommen."

 

Pressemitteilung, Energiestammtisch Freigericht, November 2015

Fünf Superhelden sollen es richten!

Energiestammtisch Freigericht informiert zur Energiewende

Für den menschlichen Zeithorizont praktisch unerschöpflich stehen die sogenannten erneuerbaren oder auch regenerativen Energiequellen aus der Natur zur Verfügung. Der moderne Mensch ist dank heutiger Technik in der Lage, diese Quellen effektiv zu nutzen. Interessante Einblicke über den derzeitigen Stand der erneuerbaren Energien und der Energiewende konnten sich am 25.Oktober die Besucher des „Energiestammtisch Freigericht“  im Horbacher Pfarrheim verschaffen. Josef Keller, einer der Horbacher Initiatoren, informierte in einem spannenden und fundiert recherchierten Vortrag über die „fünf Superhelden“ der regenerierbaren Energien. Die Nutzung von Biomasse, Sonne, Wasserkraft, Wind und Erdwärme stellt aus heutiger Sicht die einzige Alternative zu unserer bisherigen Energieerzeugung dar. Ausgehend von der Frage „Was versteht man eigentlich unter erneuerbarer Energie?“ spannte der Vortrag einen interessanten Bogen. Von der historischen Entwicklung, über die verschiedenen Energiequellen, dem heutigen Strommix in Deutschland bis hin zu einem Ausblick und Appell für die Zukunft konnte der Vortrag von Josef Keller bei den Besuchern wieder einen Beitrag zur Meinungsbildung leisten.

„Nur wer sich informiert, gerade bei dem so wichtigen Thema Energie, wird früher oder später zu dem Ergebnis kommen, dass es so nicht unbegrenzt weitergehen kann und Jeder, im Rahmen seiner Möglichkeiten, etwas tun kann und sollte.“ Keller führte aus, dass leider viel zu oft die, scheinbaren, Nachteile der Nutzung von erneuerbarer Energie in den Vordergrund geraten. Vielmehr weiß man heute, dass Erneuerbare Energiequellen als wichtigste Säule einer nachhaltigen Energiepolitik und der Energiewende gelten. Seit dem 19. Jahrhundert hat sich die Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre um ca. 25% erhöht, der Meeresspiegel um ca. 10 cm gestiegen. Und die nächste Energiekrise sehen wir schon auf und zukommen: Wenn wir uns nicht ändern, werden unsere Erdölvorräte, laut Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, schon in etwa 45 Jahren aufgebraucht sein! Da die regenerativen Quellen zum einen für uns Menschen unerschöpflich (z.B. Sonne, Wind und Wasserkraft) sind und sich verhältnismäßig rasch erneuern, z.B. Holz oder Biomasse, sind sie praktisch alternativlos. Aus technischer Sicht konnte der Referent sehr anschaulich und für jeden verständlich die Prinzipien der Nutzung darstellen.

Die Argumente und Gründe für die alternativen Energien sind klar:

Wir Menschen haben eine nachhaltige und zukunftsfähige Energieversorgung, die Ressourcen schont und erhalten unendlich viel Energie aus der Natur. Erneuerbare Energien schützen die Umwelt, schaffen Arbeitsplätze und generieren wirtschaftlichen Umsatz. Nicht zuletzt sichern die „Fünf Superhelden“ unsere Energieversorgung und die Zukunft unserer Nachkommen! Professor Dr. Harald Lesch formulierte in einem Beitrag zur ZDF-Sendung Abenteuer Forschung den Satz: „Das Unvermeidliche…, Der Verbrauch einer endlichen Ressource“ Herr Prof. Dr. Lesch  hat in dem genannten Filmbeitrag eindringlich darauf hingewiesen, nicht mehr die wertvollen Ressourcen wie Oel, Gas und Kohle als Energieträger zu verbrauchen und schnellstmöglich auf erneuerbare Energiequellen zu setzen. Wir sind es unseren Kindern schuldig! Die Wissenschaftler sind sich bei diesem Thema sehr einig und drängen die Politik seit Jahren die Energiewende voranzutreiben.

  

Pressebericht im Gelnhäuser Tageblatt 

am 19.11.2014

 

Was dreht sich denn da?

ENERGIESTAMMTISCH In Horbach wirft man einen neutralen Blick auf die Windkraftnutzung

 

FREIGERICHT - (dik). Windkraft neutral betrachten - geht das? Im Main-Kinzig-Kreis stehen sich Befürworter und Gegner dieser regenerativen Energieerzeugung bisweilen recht unversöhnlich gegenüber. Aus der Katholischen Arbeiter Bewegung (KAB) in Horbach hat sich vor einem Jahr ein öffentlicher Stammtisch herausgebildet, der unter der Bezeichnung "Energie-Stammtisch" regelmäßig Fragen der Energiewende thematisiert. Das jüngste Treffen befasste sich mit dem für manchen mittlerweile zum Reizthema gewordenen "Windenergie".

Mehrheit für Energiewende

Gemäß der eigenen Vorgaben wurde auch dieses Thema neutral vorgestellt, vor allem technische Aspekte und Lösungen wurden betrachtet und diskutiert. Zunächst gab Stammtisch-Vorsitzender Thomas Franz den rund 15 Gästen einen kurzen Überblick über den aktuellen Stand verschiedener Projekte im Bereich der "Erneuerbaren" und schilderte, dass nach den letzten Umfragen 92 Prozent der Bevölkerung für eine Energiewende sind. Das Thema Windenergie sei allerdings von politischer Seite stellenweise unglücklich angegangen und Auseinandersetzungen mit den sogenannten Windkraftgegnern von beiden Seiten unsachlich geführt worden.

Stammtisch-Mitglied Josef Keller hatte einen ausführlichen Vortrag vorbereitet und lieferte eine Menge sachlicher Fakten. So sei Wind eine der ältesten Energielieferanten der Menscheit - nutzbar gemacht durch Segel und Windmühlen. Als bester Standort für Windkraftanlagen zur Stromerzeugung gelte nach wie vor die (Nord-)See, allerdings sei das Problem des "Stromtransports" zum Beispiel nach Süddeutschland noch nicht gelöst - gerade gebe es wieder Streitigkeiten über eine Trassenführung.

"Kaum zu glauben, aber leider wahr: Viele Windanlagen auf dem Wasser wurden noch nicht zur Stromeinspeisung in das Stromnetz angeschlossen", bedauerte Keller. Er beschrieb auch den Aufbau der aktuellen Anlagen-Generation, die einen "Riesenfortschritt in der Leistungsausbeute" gemacht haben: "Windkraftanlage haben 1980 etwa 30 Kilowatt erzeugt - heute sind es 7,5 Megawatt, was eine Steigerung um den Faktor 250 bedeutet." Diese Steigerung sei allerdings auch mit einer erheblichen Vergrößerung einer Windkraftanlage verbunden - so habe sich der Rotordurchmesser von 15 auf 126 Meter und die Nabenhöhe von 30 auf 135 Meter erhöht. Die Erzeugung von Strom durch Windkraft habe weltweit immens zugenommen, so zähle unter anderem China zu den Nationen, die im Vergleich zu anderen die Windkraft am stärksten nutzten.

Mit aktuellen Informationen zu den erneuerbaren Energieträgern in Deutschland, dem "Repowering", also dem Ersetzen alter durch neuere Windkraftanlagen, der problematischen Netzanbindung sowie einer Übersicht der Pro- und Contra-Argumente beendete Keller seinen Vortrag. Und natürlich gab es anschließend noch eine Menge Diskussionen, die aber, so das Empfinden aller Teilnehmer, sachlich geführt wurde.