Eine gesamte Region hofft auf wirtschaftlichen Aufschwung und die Wiederbelebung des Bergbaus.

<div class="textBlock"> 		<p>In Zinnwald an der deutsch-tschechischen Grenze ist Armin Müller in Goldgräberstimmung. Der Geschäftsführer des Minenunternehmens „Deutsche Lithium“ träumt vom Lithium-Wunder. Denn das Leichtmetall gibt es nicht nur <a href="https://www.focus.de/orte/australien/" title="Mehr zu in Australien" class="uc">in Australien</a>, <a href="https://www.focus.de/orte/chile/" title="Mehr zu Chile" class="uc">Chile</a> und Bolivien. Auch im Erzgebirge schlummert das Metall, das vor rund 300 Millionen Jahren unterhalb von Vulkanen entstanden ist.</p><p>In der Region südlich von <a href="https://www.focus.de/regional/dresden/" title="Mehr zu Dresden" class="uc">Dresden</a> sollen rund 125.000 Tonnen des Rohstoffes liegen, das haben Untersuchungen ergeben. Und die sollen nun, wenn es nach dem Unternehmen mit Sitz in Freiberg geht, aus dem Berg geholt werden. Eine 30 Jahre gültige Lizenz für den Erzabbau hat die „Deutsche Lithium“ bereits.&nbsp;In zwei Jahren, ab 2021, soll die Schürfung des Leichtmetalls planmäßig beginnen.</p><div id="opinary-automation-placeholder"></div><p>Das Projekt ist ambitioniert: Rund 150 Millionen Euro wird es kosten, den Berg neu zu erschließen. Die „Deutsche Lithium“ will nicht nur eine neue Mine, sondern auch ein Chemiewerk bauen. Hunderte Arbeitsplätze könnten in der Region entstehen. „Wir werden den Lithiumglimmer in einer Tiefe von 400 bis 700 Metern abbauen und damit deutlich unter dem Altbergbau arbeiten“, sagte Armin Müller der <a href="https://www.wirtschaft-in-sachsen.de/news/der-ruf-des-weissen-goldes-gid-3311?_region=landkreis-saechsische-schweiz-osterzgebirge" target="_blank" title="„Wirtschaft in Sachsen“">„Wirtschaft in Sachsen“</a>. Denn es ist nicht das erste Mal, dass der Bergbau in dem Areal großgeschrieben wird. Bis 1945 bauten Bergleute in der Region in etwa 60 Meter Tiefe vor allem Zinn und Wolfram ab. </p><div class="cls_slot_xxoutstreamxx"><div id="sc_dummy"><div class="OutstreamPlayer__containerContent" style="position: relative; transition: transform 0.554s cubic-bezier(0.39, 0.58, 0.57, 1) 0s; transform: scaleY(0) rotate3d(1, 0, 0, 90deg); height: 0px;"><div class="OutstreamPlayer__player" style="position: relative; max-width: 900px; padding-right: 0px;"><div class="OutstreamPlayer__videoWrapper" style="position: relative; padding-bottom: 56.25%; height: 0px;"><video class="OutstreamPlayer__video" autoplay="" preload="auto" style="background-color: rgba(70, 70, 70, 0.8); cursor: pointer; position: absolute; top: 0px; left: 0px; width: 100%; height: 100%;" width="900" height="506"></video></div><div class="OutstreamPlayer__skip" style="color: rgb(255, 255, 255); text-align: center; line-height: 20px; cursor: pointer; position: absolute; width: 32px; height: 20px; right: 0px; top: 20px; filter: drop-shadow(rgba(0, 0, 0, 0.6) 2px 2px 2px); display: none;"></div><div class="OutstreamPlayer__playtoggle" style="color: rgb(255, 255, 255); text-align: center; line-height: 20px; cursor: pointer; position: absolute; width: 32px; height: 20px; right: 0px; bottom: 33.3333px; filter: drop-shadow(rgba(0, 0, 0, 0.6) 2px 2px 2px);"><svg viewBox="0 0 354 672" style=" 			max-width:40px; 			max-height:20px; 			fill:#fff; 			 			filter: drop-shadow(2px 2px 2px rgba(0, 0, 0, .6)); 		"><g><path d="M331.13 328.75L8 8.35v640.8l323.13-320.4z"></path></g></svg></div><div class="OutstreamPlayer__mutetoggle" style="color: rgb(255, 255, 255); text-align: center; line-height: 20px; cursor: pointer; position: absolute; width: 32px; height: 20px; right: 0px; bottom: 6.66667px; filter: drop-shadow(rgba(0, 0, 0, 0.6) 2px 2px 2px);"><svg viewBox="0 0 987 840" style=" 			max-width:40px; 			max-height:20px; 			fill:#fff; 			 			filter: drop-shadow(2px 2px 2px rgba(0, 0, 0, .6)); 		"><defs><style>.cls-5{fill:none;stroke:#fff;stroke-miterlimit:10;stroke-width:20px}</style></defs><g style="isolation:isolate"><g id="Ebene_2" data-name="Ebene 2"><g id="Player_Icons" data-name="Player Icons"><g id="Sound_on" data-name="Sound on"><path d="M8 213h212v403H8zM238 213v403l364 202V8L238 213z" class="cls-4"></path><path d="M836.5 699.46C994 542 994 287.05 836.5 129.54M721.5 632.5C839 515.05 839 325 721.5 207.54" class="cls-5"></path></g></g></g></g></svg></div><div class="OutstreamPlayer__progressbar" style="margin-top: -2px; height: 2px; width: 100%; display: inline-block; float: left; z-index: 100; background-color: rgb(255, 255, 255); position: relative;"></div><div class="OutstreamPlayer__industryicons" style="position: absolute; width: 100%; height: 100%; pointer-events: none; top: 0px;"></div><div class="OutstreamPlayer__advertisementlabel" style="text-align: right; font-size: 12px; padding: 2px 0px; width: 100%; height: 16px; float: left;">Advertisement</div></div></div></div><div id="sc-outstream"><script type="text/javascript">try { 	 window._aeq = window._aeq || []; window._aeq.push(['getAdTag', 'VIDEO_OUTSTREAM', 'sc-outstream']); 	 			 } catch(e) {}</script></div></div><h2><strong>Lithium-Bedarf steigt weiter an</strong></h2><p>Tief im Dunkeln hofft Müller nun auf einen neuen glänzenden Schatz. Unterhalb der stillgelegten Stollen will das Unternehmen die Geschichte des sächsischen Bergbaus fortschreiben. Das Unternehmen geht davon aus, dass das Lithium-Vorkommen unter Tage rund sechs Milliarden Euro wert ist.</p><p>Jedes Jahr will der Geschäftsführer 1800 Tonnen an reinem Lithium abbauen lassen. Zum Vergleich: Die globale Lithiumproduktion lag 2017 bei 69.000 Tonnen. Gemessen an der weltweiten Förderung ist das zwar nicht viel, doch das „weiße Gold“ wird für Unternehmen immer interessanter und ist ein kostbares – und vor allem knappes – Gut.</p><p>Manch ein Zulieferer warnt bereits, dass die Lithium-Vorkommen nicht ausreichen, um den Bedarf zu decken. Der Grund: Lithium ist in Handy-, Laptop- und Tablet-Akkus. Doch allen voran die Automobilindustrie kurbelt die Leichtmetall-Nachfrage derzeit an:&nbsp; Lithium gilt als wichtiger Bestandteil für die Batterien von Elektroautos.</p><p>Wie Zahlen der Unternehmensberatung McKinsey zeigen, wollen die Autobauer die Produktion von E-Auto-Modellen im Zuge der Mobilitätswende bis 2020 auf fünf Millionen Wagen pro Jahr steigern. Das kann jedoch nur gelingen, wenn Minenunternehmen zukünftig genug Lithium produzieren. Laut dem Analysehaus S&amp;P stecken in jedem E-Fahrzeug rund 60 Kilogramm des Rohstoffes.</p><p>Experten der deutschen Rohstoffagentur rechnen, dass sich die Nachfrage bis 2025 auf mehr als 500.000 Tonnen Lithium-Metall pro Jahr erhöhen wird.</p><h2><strong>Zinnwald träumt vom wirtschaftlichen Aufschwung</strong></h2><p>Angesicht dieser erwarteten Nachfrage-Steigerung rücken auch Lithium-Projekte <a href="https://www.focus.de/orte/europa/" title="Mehr zu in Europa" class="uc i">in Europa</a> in den Fokus. Gegenüber dem <a href="https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/rohstoffe-das-lithium-maerchen-im-erzgebirge-steht-vor-einem-ungewissen-ausgang/24128644.html" target="_blank" title="„Handelsblatt“">„Handelsblatt“</a> sagte Müller, dass es im Zinnwald um eines der größten bekannten Vorkommen des Kontinents handelt.</p><p>Bei Lokalpolitikern sorgte der Fund deshalb für regelrechte Euphorie. Sie träumen schon von einer Wiederbelebung der gesamten Region.</p><p>Doch in trockenen Tüchern ist das Projekt noch lange nicht, auch wenn Müller der <a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/auto-verkehr/aus-dem-erzgebirge-soll-lithium-fuer-batterien-abgebaut-werden-16219562.html?premium" target="_blank" title="„FAZ“ ">„FAZ“ </a>sagte: „Ich sehe momentan keine Gefährdung des Zinnwald-Projektes, wir sind vor dem Abschluss der bankfähigen Machbarkeitsstudie, wir kennen die ökonomischen Zahlen, den Lagerstätteninhalt, und wir haben die Technologie nachgewiesen.“</p><h2><strong>Eigentumsverhältnisse setzen das Projekt unter Druck</strong></h2><p>Denn das Rohstoff-Investment wird insbesondere durch unsichere Eigentumsverhältnisse belastet, da die beiden Unternehmen Bacanora und die insolvente Solar World AG zu gleichen Teilen Gesellschafter der Deutschen Lithium sind. Wie Müller sagt, prüfe Bacanora derzeit verschiedene Möglichkeiten, um die übrigen 50 Prozent zu übernehmen.</p><p>Gleichzeitig betonte der Bacanora-Chef Peter Secker gegenüber dem „Handelsblatt“: Es könnte auch sinnvoll sein, dass sein Unternehmen Anteile an der Deutschen Lithium verkauft, um den Entwicklungen im Zinnwald nicht im Wege zu stehen. Ganz aufgeben möchte Bacanora seine Beteiligung aber nicht – auch wenn das Unternehmen selbst in Schwierigkeiten steckt. Für ein Mega-Projekt <a href="https://www.focus.de/orte/mexiko/" title="Mehr zu in Mexiko" class="uc i">in Mexiko</a> konnte das Unternehmen nicht genügend Eigenkapital für eine Lithium-Mine sammeln. An der <a href="https://www.focus.de/orte/london/" title="Mehr zu Londoner" class="uc i">Londoner</a> Börse hat das Unternehmen seitdem massiv eingebüßt.</p><p>Gegenüber der „FAZ“ kommentierte Müller die unsichere Zukunft des Lithiums-Abbaus in Zinnwald mit den Worten: „Die Frage der Gesellschafterstruktur steht gegenwärtig nicht an erster Stelle, wichtig ist, dass es mit dem Projekt weiter vorangeht.“ Denn gerade für Deutschland sei es entscheidend, ob das Land strategisch Zugriff auf Lithium hat – auch um dem starken asiatischen Einfluss im Markt ein Gegengewicht zu bieten.</p><p>Ob dieses Gegengewicht am Ende aber tatsächlich die "Deutsche Lithium" mit ihrer Mine im Zinnwald gebildet wird, bleibt abzuwarten.</p><h2>Im Video: Tief Gebhard bringt die Hitze: Hier drohen heftige Unwetter mit Tornadogefahr </h2></div>

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<div class="textBlock"> 		<p>In Zinnwald an der deutsch-tschechischen Grenze ist Armin Müller in Goldgräberstimmung. Der Geschäftsführer des Minenunternehmens „Deutsche Lithium“ träumt vom Lithium-Wunder. Denn das Leichtmetall gibt es nicht nur <a href="https://www.focus.de/orte/australien/" title="Mehr zu in Australien" class="uc">in Australien</a>, <a href="https://www.focus.de/orte/chile/" title="Mehr zu Chile" class="uc">Chile</a> und Bolivien. Auch im Erzgebirge schlummert das Metall, das vor rund 300 Millionen Jahren unterhalb von Vulkanen entstanden ist.</p><p>In der Region südlich von <a href="https://www.focus.de/regional/dresden/" title="Mehr zu Dresden" class="uc">Dresden</a> sollen rund 125.000 Tonnen des Rohstoffes liegen, das haben Untersuchungen ergeben. Und die sollen nun, wenn es nach dem Unternehmen mit Sitz in Freiberg geht, aus dem Berg geholt werden. Eine 30 Jahre gültige Lizenz für den Erzabbau hat die „Deutsche Lithium“ bereits.&nbsp;In zwei Jahren, ab 2021, soll die Schürfung des Leichtmetalls planmäßig beginnen.</p><div id="opinary-automation-placeholder"></div><p>Das Projekt ist ambitioniert: Rund 150 Millionen Euro wird es kosten, den Berg neu zu erschließen. Die „Deutsche Lithium“ will nicht nur eine neue Mine, sondern auch ein Chemiewerk bauen. Hunderte Arbeitsplätze könnten in der Region entstehen. „Wir werden den Lithiumglimmer in einer Tiefe von 400 bis 700 Metern abbauen und damit deutlich unter dem Altbergbau arbeiten“, sagte Armin Müller der <a href="https://www.wirtschaft-in-sachsen.de/news/der-ruf-des-weissen-goldes-gid-3311?_region=landkreis-saechsische-schweiz-osterzgebirge" target="_blank" title="„Wirtschaft in Sachsen“">„Wirtschaft in Sachsen“</a>. Denn es ist nicht das erste Mal, dass der Bergbau in dem Areal großgeschrieben wird. Bis 1945 bauten Bergleute in der Region in etwa 60 Meter Tiefe vor allem Zinn und Wolfram ab. </p><div class="cls_slot_xxoutstreamxx"><div id="sc_dummy"><div class="OutstreamPlayer__containerContent" style="position: relative; transition: transform 0.554s cubic-bezier(0.39, 0.58, 0.57, 1) 0s; transform: scaleY(0) rotate3d(1, 0, 0, 90deg); height: 0px;"><div class="OutstreamPlayer__player" style="position: relative; max-width: 900px; padding-right: 0px;"><div class="OutstreamPlayer__videoWrapper" style="position: relative; padding-bottom: 56.25%; height: 0px;"><video class="OutstreamPlayer__video" autoplay="" preload="auto" style="background-color: rgba(70, 70, 70, 0.8); cursor: pointer; position: absolute; top: 0px; left: 0px; width: 100%; height: 100%;" width="900" height="506"></video></div><div class="OutstreamPlayer__skip" style="color: rgb(255, 255, 255); text-align: center; line-height: 20px; cursor: pointer; position: absolute; width: 32px; height: 20px; right: 0px; top: 20px; filter: drop-shadow(rgba(0, 0, 0, 0.6) 2px 2px 2px); display: none;"></div><div class="OutstreamPlayer__playtoggle" style="color: rgb(255, 255, 255); text-align: center; line-height: 20px; cursor: pointer; position: absolute; width: 32px; height: 20px; right: 0px; bottom: 33.3333px; filter: drop-shadow(rgba(0, 0, 0, 0.6) 2px 2px 2px);"><svg viewBox="0 0 354 672" style=" 			max-width:40px; 			max-height:20px; 			fill:#fff; 			 			filter: drop-shadow(2px 2px 2px rgba(0, 0, 0, .6)); 		"><g><path d="M331.13 328.75L8 8.35v640.8l323.13-320.4z"></path></g></svg></div><div class="OutstreamPlayer__mutetoggle" style="color: rgb(255, 255, 255); text-align: center; line-height: 20px; cursor: pointer; position: absolute; width: 32px; height: 20px; right: 0px; bottom: 6.66667px; filter: drop-shadow(rgba(0, 0, 0, 0.6) 2px 2px 2px);"><svg viewBox="0 0 987 840" style=" 			max-width:40px; 			max-height:20px; 			fill:#fff; 			 			filter: drop-shadow(2px 2px 2px rgba(0, 0, 0, .6)); 		"><defs><style>.cls-5{fill:none;stroke:#fff;stroke-miterlimit:10;stroke-width:20px}</style></defs><g style="isolation:isolate"><g id="Ebene_2" data-name="Ebene 2"><g id="Player_Icons" data-name="Player Icons"><g id="Sound_on" data-name="Sound on"><path d="M8 213h212v403H8zM238 213v403l364 202V8L238 213z" class="cls-4"></path><path d="M836.5 699.46C994 542 994 287.05 836.5 129.54M721.5 632.5C839 515.05 839 325 721.5 207.54" class="cls-5"></path></g></g></g></g></svg></div><div class="OutstreamPlayer__progressbar" style="margin-top: -2px; height: 2px; width: 100%; display: inline-block; float: left; z-index: 100; background-color: rgb(255, 255, 255); position: relative;"></div><div class="OutstreamPlayer__industryicons" style="position: absolute; width: 100%; height: 100%; pointer-events: none; top: 0px;"></div><div class="OutstreamPlayer__advertisementlabel" style="text-align: right; font-size: 12px; padding: 2px 0px; width: 100%; height: 16px; float: left;">Advertisement</div></div></div></div><div id="sc-outstream"><script type="text/javascript">try { 	 window._aeq = window._aeq || []; window._aeq.push(['getAdTag', 'VIDEO_OUTSTREAM', 'sc-outstream']); 	 			 } catch(e) {}</script></div></div><h2><strong>Lithium-Bedarf steigt weiter an</strong></h2><p>Tief im Dunkeln hofft Müller nun auf einen neuen glänzenden Schatz. Unterhalb der stillgelegten Stollen will das Unternehmen die Geschichte des sächsischen Bergbaus fortschreiben. Das Unternehmen geht davon aus, dass das Lithium-Vorkommen unter Tage rund sechs Milliarden Euro wert ist.</p><p>Jedes Jahr will der Geschäftsführer 1800 Tonnen an reinem Lithium abbauen lassen. Zum Vergleich: Die globale Lithiumproduktion lag 2017 bei 69.000 Tonnen. Gemessen an der weltweiten Förderung ist das zwar nicht viel, doch das „weiße Gold“ wird für Unternehmen immer interessanter und ist ein kostbares – und vor allem knappes – Gut.</p><p>Manch ein Zulieferer warnt bereits, dass die Lithium-Vorkommen nicht ausreichen, um den Bedarf zu decken. Der Grund: Lithium ist in Handy-, Laptop- und Tablet-Akkus. Doch allen voran die Automobilindustrie kurbelt die Leichtmetall-Nachfrage derzeit an:&nbsp; Lithium gilt als wichtiger Bestandteil für die Batterien von Elektroautos.</p><p>Wie Zahlen der Unternehmensberatung McKinsey zeigen, wollen die Autobauer die Produktion von E-Auto-Modellen im Zuge der Mobilitätswende bis 2020 auf fünf Millionen Wagen pro Jahr steigern. Das kann jedoch nur gelingen, wenn Minenunternehmen zukünftig genug Lithium produzieren. Laut dem Analysehaus S&amp;P stecken in jedem E-Fahrzeug rund 60 Kilogramm des Rohstoffes.</p><p>Experten der deutschen Rohstoffagentur rechnen, dass sich die Nachfrage bis 2025 auf mehr als 500.000 Tonnen Lithium-Metall pro Jahr erhöhen wird.</p><h2><strong>Zinnwald träumt vom wirtschaftlichen Aufschwung</strong></h2><p>Angesicht dieser erwarteten Nachfrage-Steigerung rücken auch Lithium-Projekte <a href="https://www.focus.de/orte/europa/" title="Mehr zu in Europa" class="uc i">in Europa</a> in den Fokus. Gegenüber dem <a href="https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/rohstoffe-das-lithium-maerchen-im-erzgebirge-steht-vor-einem-ungewissen-ausgang/24128644.html" target="_blank" title="„Handelsblatt“">„Handelsblatt“</a> sagte Müller, dass es im Zinnwald um eines der größten bekannten Vorkommen des Kontinents handelt.</p><p>Bei Lokalpolitikern sorgte der Fund deshalb für regelrechte Euphorie. Sie träumen schon von einer Wiederbelebung der gesamten Region.</p><p>Doch in trockenen Tüchern ist das Projekt noch lange nicht, auch wenn Müller der <a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/auto-verkehr/aus-dem-erzgebirge-soll-lithium-fuer-batterien-abgebaut-werden-16219562.html?premium" target="_blank" title="„FAZ“ ">„FAZ“ </a>sagte: „Ich sehe momentan keine Gefährdung des Zinnwald-Projektes, wir sind vor dem Abschluss der bankfähigen Machbarkeitsstudie, wir kennen die ökonomischen Zahlen, den Lagerstätteninhalt, und wir haben die Technologie nachgewiesen.“</p><h2><strong>Eigentumsverhältnisse setzen das Projekt unter Druck</strong></h2><p>Denn das Rohstoff-Investment wird insbesondere durch unsichere Eigentumsverhältnisse belastet, da die beiden Unternehmen Bacanora und die insolvente Solar World AG zu gleichen Teilen Gesellschafter der Deutschen Lithium sind. Wie Müller sagt, prüfe Bacanora derzeit verschiedene Möglichkeiten, um die übrigen 50 Prozent zu übernehmen.</p><p>Gleichzeitig betonte der Bacanora-Chef Peter Secker gegenüber dem „Handelsblatt“: Es könnte auch sinnvoll sein, dass sein Unternehmen Anteile an der Deutschen Lithium verkauft, um den Entwicklungen im Zinnwald nicht im Wege zu stehen. Ganz aufgeben möchte Bacanora seine Beteiligung aber nicht – auch wenn das Unternehmen selbst in Schwierigkeiten steckt. Für ein Mega-Projekt <a href="https://www.focus.de/orte/mexiko/" title="Mehr zu in Mexiko" class="uc i">in Mexiko</a> konnte das Unternehmen nicht genügend Eigenkapital für eine Lithium-Mine sammeln. An der <a href="https://www.focus.de/orte/london/" title="Mehr zu Londoner" class="uc i">Londoner</a> Börse hat das Unternehmen seitdem massiv eingebüßt.</p><p>Gegenüber der „FAZ“ kommentierte Müller die unsichere Zukunft des Lithiums-Abbaus in Zinnwald mit den Worten: „Die Frage der Gesellschafterstruktur steht gegenwärtig nicht an erster Stelle, wichtig ist, dass es mit dem Projekt weiter vorangeht.“ Denn gerade für Deutschland sei es entscheidend, ob das Land strategisch Zugriff auf Lithium hat – auch um dem starken asiatischen Einfluss im Markt ein Gegengewicht zu bieten.</p><p>Ob dieses Gegengewicht am Ende aber tatsächlich die "Deutsche Lithium" mit ihrer Mine im Zinnwald gebildet wird, bleibt abzuwarten.</p><h2>Im Video: Tief Gebhard bringt die Hitze: Hier drohen heftige Unwetter mit Tornadogefahr </h2></div>

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Das Projekt ist ambitioniert: Rund 150 Millionen Euro wird es kosten, den Berg neu zu erschließen. Die „Deutsche Lithium“ will nicht nur eine neue Mine, sondern auch ein Chemiewerk bauen. Hunderte Arbeitsplätze könnten in der Region entstehen. „Wir werden den Lithiumglimmer in einer Tiefe von 400 bis 700 Metern abbauen und damit deutlich unter dem Altbergbau arbeiten“, sagte Armin Müller der „Wirtschaft in Sachsen“. Denn es ist nicht das erste Mal, dass der Bergbau in dem Areal großgeschrieben wird. Bis 1945 bauten Bergleute in der Region in etwa 60 Meter Tiefe vor allem Zinn und Wolfram ab.

n der Region südlich von Dresden sollen rund 125.000 Tonnen des Rohstoffes liegen, das haben Untersuchungen ergeben. Und die sollen nun, wenn es nach dem Unternehmen mit Sitz in Freiberg geht, aus dem Berg geholt werden. Eine 30 Jahre gültige Lizenz für den Erzabbau hat die „Deutsche Lithium“ bereits. In zwei Jahren, ab 2021, soll die Schürfung des Leichtmetalls planmäßig beginnen.

Das Projekt ist ambitioniert: Rund 150 Millionen Euro wird es kosten, den Berg neu zu erschließen. Die „Deutsche Lithium“ will nicht nur eine neue Mine, sondern auch ein Chemiewerk bauen. Hunderte Arbeitsplätze könnten in der Region entstehen. „Wir werden den Lithiumglimmer in einer Tiefe von 400 bis 700 Metern abbauen und damit deutlich unter dem Altbergbau arbeiten“, sagte Armin Müller der „Wirtschaft in Sachsen“. Denn es ist nicht das erste Mal, dass der Bergbau in dem Areal großgeschrieben wird. Bis 1945 bauten Bergleute in der Region in etwa 60 Meter Tiefe vor allem Zinn und Wolfram ab.

n der Region südlich von Dresden sollen rund 125.000 Tonnen des Rohstoffes liegen, das haben Untersuchungen ergeben. Und die sollen nun, wenn es nach dem Unternehmen mit Sitz in Freiberg geht, aus dem Berg geholt werden. Eine 30 Jahre gültige Lizenz für den Erzabbau hat die „Deutsche Lithium“ bereits. In zwei Jahren, ab 2021, soll die Schürfung des Leichtmetalls planmäßig beginnen.

Das Projekt ist ambitioniert: Rund 150 Millionen Euro wird es kosten, den Berg neu zu erschließen. Die „Deutsche Lithium“ will nicht nur eine neue Mine, sondern auch ein Chemiewerk bauen. Hunderte Arbeitsplätze könnten in der Region entstehen. „Wir werden den Lithiumglimmer in einer Tiefe von 400 bis 700 Metern abbauen und damit deutlich unter dem Altbergbau arbeiten“, sagte Armin Müller der „Wirtschaft in Sachsen“. Denn es ist nicht das erste Mal, dass der Bergbau in dem Areal großgeschrieben wird. Bis 1945 bauten Bergleute in der Region in etwa 60 Meter Tiefe vor allem Zinn und Wolfram ab.

n der Region südlich von Dresden sollen rund 125.000 Tonnen des Rohstoffes liegen, das haben Untersuchungen ergeben. Und die sollen nun, wenn es nach dem Unternehmen mit Sitz in Freiberg geht, aus dem Berg geholt werden. Eine 30 Jahre gültige Lizenz für den Erzabbau hat die „Deutsche Lithium“ bereits. In zwei Jahren, ab 2021, soll die Schürfung des Leichtmetalls planmäßig beginnen.

Das Projekt ist ambitioniert: Rund 150 Millionen Euro wird es kosten, den Berg neu zu erschließen. Die „Deutsche Lithium“ will nicht nur eine neue Mine, sondern auch ein Chemiewerk bauen. Hunderte Arbeitsplätze könnten in der Region entstehen. „Wir werden den Lithiumglimmer in einer Tiefe von 400 bis 700 Metern abbauen und damit deutlich unter dem Altbergbau arbeiten“, sagte Armin Müller der „Wirtschaft in Sachsen“. Denn es ist nicht das erste Mal, dass der Bergbau in dem Areal großgeschrieben wird. Bis 1945 bauten Bergleute in der Region in etwa 60 Meter Tiefe vor allem Zinn und Wolfram ab.

n der Region südlich von Dresden sollen rund 125.000 Tonnen des Rohstoffes liegen, das haben Untersuchungen ergeben. Und die sollen nun, wenn es nach dem Unternehmen mit Sitz in Freiberg geht, aus dem Berg geholt werden. Eine 30 Jahre gültige Lizenz für den Erzabbau hat die „Deutsche Lithium“ bereits. In zwei Jahren, ab 2021, soll die Schürfung des Leichtmetalls planmäßig beginnen.

Das Projekt ist ambitioniert: Rund 150 Millionen Euro wird es kosten, den Berg neu zu erschließen. Die „Deutsche Lithium“ will nicht nur eine neue Mine, sondern auch ein Chemiewerk bauen. Hunderte Arbeitsplätze könnten in der Region entstehen. „Wir werden den Lithiumglimmer in einer Tiefe von 400 bis 700 Metern abbauen und damit deutlich unter dem Altbergbau arbeiten“, sagte Armin Müller der „Wirtschaft in Sachsen“. Denn es ist nicht das erste Mal, dass der Bergbau in dem Areal großgeschrieben wird. Bis 1945 bauten Bergleute in der Region in etwa 60 Meter Tiefe vor allem Zinn und Wolfram ab.

n der Region südlich von Dresden sollen rund 125.000 Tonnen des Rohstoffes liegen, das haben Untersuchungen ergeben. Und die sollen nun, wenn es nach dem Unternehmen mit Sitz in Freiberg geht, aus dem Berg geholt werden. Eine 30 Jahre gültige Lizenz für den Erzabbau hat die „Deutsche Lithium“ bereits. In zwei Jahren, ab 2021, soll die Schürfung des Leichtmetalls planmäßig beginnen.

Das Projekt ist ambitioniert: Rund 150 Millionen Euro wird es kosten, den Berg neu zu erschließen. Die „Deutsche Lithium“ will nicht nur eine neue Mine, sondern auch ein Chemiewerk bauen. Hunderte Arbeitsplätze könnten in der Region entstehen. „Wir werden den Lithiumglimmer in einer Tiefe von 400 bis 700 Metern abbauen und damit deutlich unter dem Altbergbau arbeiten“, sagte Armin Müller der „Wirtschaft in Sachsen“. Denn es ist nicht das erste Mal, dass der Bergbau in dem Areal großgeschrieben wird. Bis 1945 bauten Bergleute in der Region in etwa 60 Meter Tiefe vor allem Zinn und Wolfram ab.

n der Region südlich von Dresden sollen rund 125.000 Tonnen des Rohstoffes liegen, das haben Untersuchungen ergeben. Und die sollen nun, wenn es nach dem Unternehmen mit Sitz in Freiberg geht, aus dem Berg geholt werden. Eine 30 Jahre gültige Lizenz für den Erzabbau hat die „Deutsche Lithium“ bereits. In zwei Jahren, ab 2021, soll die Schürfung des Leichtmetalls planmäßig beginnen.

Das Projekt ist ambitioniert: Rund 150 Millionen Euro wird es kosten, den Berg neu zu erschließen. Die „Deutsche Lithium“ will nicht nur eine neue Mine, sondern auch ein Chemiewerk bauen. Hunderte Arbeitsplätze könnten in der Region entstehen. „Wir werden den Lithiumglimmer in einer Tiefe von 400 bis 700 Metern abbauen und damit deutlich unter dem Altbergbau arbeiten“, sagte Armin Müller der „Wirtschaft in Sachsen“. Denn es ist nicht das erste Mal, dass der Bergbau in dem Areal großgeschrieben wird. Bis 1945 bauten Bergleute in der Region in etwa 60 Meter Tiefe vor allem Zinn und Wolfram ab.

In Zinnwald an der deutsch-tschechischen Grenze ist Armin Müller in Goldgräberstimmung. Der Geschäftsführer des Minenunternehmens „Deutsche Lithium“ träumt vom Lithium-Wunder. Denn das Leichtmetall gibt es nicht nur in Australien, Chile und Bolivien. Auch im Erzgebirge schlummert das Metall, das vor rund 300 Millionen Jahren unterhalb von Vulkanen entstanden ist.

In der Region südlich von Dresden sollen rund 125.000 Tonnen des Rohstoffes liegen, das haben Untersuchungen ergeben. Und die sollen nun, wenn es nach dem Unternehmen mit Sitz in Freiberg geht, aus dem Berg geholt werden. Eine 30 Jahre gültige Lizenz für den Erzabbau hat die „Deutsche Lithium“ bereits. In zwei Jahren, ab 2021, soll die Schürfung des Leichtmetalls planmäßig beginnen.

Das Projekt ist ambitioniert: Rund 150 Millionen Euro wird es kosten, den Berg neu zu erschließen. Die „Deutsche Lithium“ will nicht nur eine neue Mine, sondern auch ein Chemiewerk bauen. Hunderte Arbeitsplätze könnten in der Region entstehen. „Wir werden den Lithiumglimmer in einer Tiefe von 400 bis 700 Metern abbauen und damit deutlich unter dem Altbergbau arbeiten“, sagte Armin Müller der „Wirtschaft in Sachsen“. Denn es ist nicht das erste Mal, dass der Bergbau in dem Areal großgeschrieben wird. Bis 1945 bauten Bergleute in der Region in etwa 60 Meter Tiefe vor allem Zinn und Wolfram ab.

In Zinnwald an der deutsch-tschechischen Grenze ist Armin Müller in Goldgräberstimmung. Der Geschäftsführer des Minenunternehmens „Deutsche Lithium“ träumt vom Lithium-Wunder. Denn das Leichtmetall gibt es nicht nur in Australien, Chile und Bolivien. Auch im Erzgebirge schlummert das Metall, das vor rund 300 Millionen Jahren unterhalb von Vulkanen entstanden ist.

In der Region südlich von Dresden sollen rund 125.000 Tonnen des Rohstoffes liegen, das haben Untersuchungen ergeben. Und die sollen nun, wenn es nach dem Unternehmen mit Sitz in Freiberg geht, aus dem Berg geholt werden. Eine 30 Jahre gültige Lizenz für den Erzabbau hat die „Deutsche Lithium“ bereits. In zwei Jahren, ab 2021, soll die Schürfung des Leichtmetalls planmäßig beginnen.

Das Projekt ist ambitioniert: Rund 150 Millionen Euro wird es kosten, den Berg neu zu erschließen. Die „Deutsche Lithium“ will nicht nur eine neue Mine, sondern auch ein Chemiewerk bauen. Hunderte Arbeitsplätze könnten in der Region entstehen. „Wir werden den Lithiumglimmer in einer Tiefe von 400 bis 700 Metern abbauen und damit deutlich unter dem Altbergbau arbeiten“, sagte Armin Müller der „Wirtschaft in Sachsen“. Denn es ist nicht das erste Mal, dass der Bergbau in dem Areal großgeschrieben wird. Bis 1945 bauten Bergleute in der Region in etwa 60 Meter Tiefe vor allem Zinn und Wolfram ab.